· Pressemitteilung

Rettungshundestaffel trainierte im Europa-Park Rust

Rettungshund im EuropaparkDRK-Rettungshundestaffel Mosbach
Für die Rettungshunde und ihre Begleiter hatte das Training im Europa-Park Rust besondere Herausforderungen zu bieten. Bild: Rettungshundestaffel Mosbach
Rettungshund im Training
Rettungshund im TrainingDRK-Rettungshundestaffel Mosbach

Bällebad, Achterbahn und Fahrgeschäfte forderten die Spürnasen

Ein ganz besonderes Training absolvierten die Teams der Rettungshundestaffel Mosbach im Europa-Park Rust. Mit seinen verwinkelten Gassen, verschiedenartigen Untergründen und ungewöhnlichen Ablenkungen war der Freizeitpark ein besonders spannendes und herausforderndes Trainingsgelände für die Vierbeiner. Insgesamt nutzten mehr als 250 Rettungshunde und ihre Begleiter aus 18 baden-württembergischen Staffeln das Angebot des Europa-Parks, an diesem Tag in den verschiedenen Themenbereichen zu üben. Für „normale" Besucher war der Park geschlossen.

Frühstart nach Rust
Am frühen Morgen machten sich elf Rettungshundeteams aus dem Raum Mosbach auf den Weg nach Rust und wurden vor Ort von einem persönlichen Guide empfangen, berichtet Rettungshundestaffel-Leiterin Nadja Roos. Danach ging es direkt in das zugewiesene Gebiet. Der Europa-Park sei ein idealer Trainingsort, so Roos rückblickend. Auch in den Themenwelten des Europa-Parks galt es, „vermisste“ Personen zu finden. Nach dem Kommando „Such‘ und Hilf" war es die Aufgabe des Rettungshundes, schnellstmöglich und zielgerichtet die versteckte Person zu suchen, zu finden und mit Bellen lautstark anzuzeigen. „Die komplexen Orte wie Fahrgeschäfte, der Märchenwald, die Achterbahnen, 3-D-Kinos oder Geisterschlösser verlangten den Spürnasen Kopfarbeit und Konzentration ab. Das bietet einen hohen Trainingswert", so Nadja Roos.
In „Irland" und speziell im Indoor-Kletterspielplatz „Limerick Castle" habe man vielfältige Herausforderungen gemeistert. Das reichte von Höhlen über Bällebäder und Rutschen bis hin zu verwinkelten Verstecken, die für Mensch und Hund nur kriechend zu erreichen waren. 

Hilfe bei der Vermisstensuche
Rettungshunde können mit ihrer Spürnase dabei helfen, wenn es darum geht, Vermisste zu finden. Menschen mit Demenz, die sich verirrt haben, sind ein häufiger Einsatzgrund. Manchmal müssen auch Jugendliche gesucht werden, die von zuhause weglaufen und sich verstecken. Auf diese wichtige Arbeit werden die Rettungshunde und ihre Besitzer in speziellen Ausbildungseinheiten vorbereitet. 
Die ehrenamtlichen Rettungshundeteams investieren jedes Jahr Hunderte Stunden in das Training sowie in die Einsätze. Im Notfall werden sie über die Leitstelle alarmiert, auch über den eigenen Landkreis hinaus. 22-mal war das für die Rettungshundestaffel Mosbach im Jahr 2025 der Fall. Dann geht es meist ins Gelände – rund um die Uhr, auch bei Regen und Eis, bei Sturm und Schnee. Und das bereits seit bald einem Vierteljahrhundert: Die DRK-Rettungshundestaffel Mosbach feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen