· Pressemitteilung

"Jedem so viel er braucht" hilft auch 2026

Personen, Erntedankspenden, Tafel-FahrzeugDRK-Kreisverband Mosbach
Der DRK-Tafelladen in Mosbach freut sich über palettenweise Lebensmittel und andere Waren, die im Rahmen der Erntedankaktion „Jedem so viel er braucht“ gespendet wurden. Das Bild zeigt (von links) DRK-Kreisgeschäftsführer Guido Wenzel, Dekan Folkhard Krall, Pfarrer Michael Gartner, DRK-Präsident Gerhard Lauth, Roland Gässler, den DRK-Ehrenamtler Günther Ebel sowie Tafelladen-Leiterin Manuela Schönig mit einem kleinen Teil der gespendeten Waren.

Kirchengemeinden, Schulen und Kindergärten spendeten für die Aktion von Roland Gässler

Die Erntedank-Sammlung von Roland Gässler unter dem Motto „Jedem so viel er braucht“ füllte wieder die Lager des DRK-Tafelladens in Mosbach. Um die Spenden einzusammeln, haben Roland Gässler und der DRK-Ehrenamtliche Günther Ebel seit Ende September 60 Stationen angefahren, teils waren es bis zu 16 Orte an einem Tag. „Da waren wir abends ganz schön erledigt“, schmunzelte Gässler bei einem Treffen am Tafelladen. Kirchengemeinden, Schulen, Kindergärten, Unternehmen und Privatpersonen spendeten im Rahmen der Aktion haltbare Lebensmittel für Menschen, denen es nicht so gut geht. „Ihre Aktion tut den Menschen gut, sie tut uns gut, sie tut dem Roten Kreuz gut,“ bedankte sich DRK-Präsident Gerhard Lauth zum vorläufigen Abschluss der Sammlung ganz herzlich bei Günther Ebel und Roland Gässler für das große Engagement. 
Pfarrer Michael Gartner schloss sich dem an und bestätigte, dass Gässlers Aktion in den Kirchengemeinden sehr gut ankomme. „Noch bevor die Infos zur Sammlung rausgehen, fragen uns schon die Menschen, wann und wo sie ihre Spenden abgeben können“, berichtete er aus seiner Erfahrung. Auch Dekan Folkhard Krall, wie Pfarrer Gartner Schirmherr der Aktion, war voll des Lobes für Roland Gässler. Seit inzwischen stolzen 15 Jahren wirbt der Rittersbacher immer zur Erntedankzeit um Spenden für den DRK-Tafelladen in Mosbach. Dabei beginnt sein Einsatz immer schon im Frühjahr, wenn er seine Partner in den Kindergärten, Schulen und Kirchengemeinden auf die Aktion aufmerksam macht und um Unterstützung bittet. Gleich nach dem Termin am Tafelladen ging die Fahrt für Gässler und Ebel weiter: Es standen noch zwei weitere Abholstationen auf dem Programm.
Über die gespendeten Kürbisse, Äpfel, Kartoffeln und Zwiebeln freut sich Tafelladen-Leiterin Manuela Schönig. Besonders wertvoll sind für die Einrichtung jedoch die lang haltbaren Lebensmittel, denn die fehlen oft. Nun füllen die Spenden das Lager des Tafelladens wieder für viele Wochen und Monate. Ergänzend kamen bei der Aktion 1019 Euro an Geldspenden zusammen.
Auch 2027 wird es wieder heißen „Jedem so viel er braucht“. Auf Nachfrage von Roland Gässler war Dekan Folkhard Krall überzeugt, dass sein Nachfolger Dekan Ingolf Stromberger die gute Sache weiter als Schirmherr unterstützen werde. Schließlich hat Stromberger 2012, damals als Pfarrer von Großeicholzheim-Rittersbach, die Aktion zusammen mit Gässler ins Leben gerufen. Krall selbst wechselt Mitte nächsten Jahres in den Ruhestand.
Für Roland Gässler steht bereits fest, dass er weitermachen wird – wenn es die Gesundheit zulässt. Denn ehrenamtliches Engagement ist für ihn ebenso wichtig wie für DRK-Präsident Gerhard Lauth, der nochmals ein ganz herzliches Dankeschön an die vielen Spenderinnen und Spender zum Ausdruck brachte, die die Aktion mit ihren Gaben unterstützten.
Rund 750 Berechtigungsscheine für den Einkauf im Tafelladen sind derzeit ausgegeben. Hinter jedem Schein steht im Durchschnitt ein Haushalt mit drei bis vier Personen, so dass man auf eine Zahl von fast 3000 Personen kommt, die über den Tafelladen versorgt werden. An fünf Tagen in der Woche ist der Verkaufsraum in der Sulzbacher Straße 19 in Mosbach für jeweils zwei Stunden geöffnet. Ein eingespieltes Team von fast 50, meist langjährigen Ehrenamtlichen sorgt im Dreischichtbetrieb für das Einsammeln, Sortieren und Verkaufen der Waren. 
Die Erntedank-Aktion „Jedem so viel er braucht" läuft noch bis Ende Oktober. Kurz entschlossene Spender dürfen sich gerne noch bei der Tafel direkt oder bei Roland Gässler in Rittersbach melden (Telefon 06293/95032 oder Mail an r.gaessler@t-online.de). Es kann alles, was zum täglichen Bedarf benötigt wird, gespendet werden.